Die Bakterielle Nierenerkrankung bei Fischen ist auch unter der Abkürzung BKD bekannt. Es handelt sich dabei um eine bakterielle Infektion, die einen schleichenden Verlauf nimmt. Fische im Brutstadium sind davon nicht betroffen. Die Erkrankung betrifft vor allem Salmoniden. Die Übertragung erfolgt durch den direkten Kontakt mit infizierten Fischen. Aber auch über Wasser können die Bakterien übertragen werden. Äußerlich sind Glotzaugen sowie offene Hautstellen im Kopfbereich zu erkennen. Daher kann es zu sekundären Infektionen kommen. Unter den inneren Organen ist eine geschwollene Milz erkennbar. Zugleich ist der hintere Bereich der Nieren verfärbt. Eine Verhaltensauffälligkeit ist bei den Fischen nicht gegeben, so dass der Verdacht nur durch das äußere Erscheinungsbild gestellt werden kann. Die Diagnose kann durch einen Abstrich gestellt werden. In diesem sind die Erreger nachweisbar. Die Therapie kann mit Erythromycin sowie Vitamin C erfolgen. Die gelegten Eier der Fische müssen beseitigt werden. Zudem sollten erkrankte Tiere in einem separaten Becken gehalten werden, so dass die Erkrankung nicht übertragen werden kann.

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