Der Begriff Bewegungskommandos kann in zweifacher Hinsicht benutzt werden. Die erste Bedeutung ist, dass ein Tier eine Handlung ausführt, nachdem es ein Kommando erteilt bekommen hat. Diese Handlung besteht aus einer Aktivität des Tieres, wie sie bei den Kommandos „Fass” oder „Fuß” erfolgt. Unter dem Begriff Bewegungskommando wird bei der zweiten Bedeutung keine Anweisung verstanden, in Folge der ein Hund aktiv werden muss. Vielmehr besteht die Anweisung in Form von Bewegungen, die der Mensch “vormacht”. Hierbei werden in vielen Fällen die natürlichen Verhaltensweisen des Tieres genutzt. Jede Bewegung des Menschen liefert dem Hund eine Information, die er auswertet und dementsprechend reagiert. Durch schnelleres Laufen wird der Hund beispielsweise animiert, selbst schneller zu werden. Bleibt der Mensch stehen, dann ist dies für den Hund das Kommando selbst stehenzubleiben. Demnach können die Bewegungskommandos als eine Art Nachahmung verstanden werden. Daneben gibt es noch zahlreiche weitere Kommandos, die genutzt werden können, um beispielsweise eine Richtung vorzugeben oder den Hund an eine bestimmte Stelle zu führen. Viele der Kommandos können von den Tieren bereits in jungen Jahren gedeutet werden. Einige Tiere reagieren beispielsweise auf das Zeigen mit dem Finger auf eine Stelle oder einen Gegenstand, ohne dass sie dies vorher gelernt hätten.

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