Die Blasenentzündung ist eine Entzündung der Harnblase. Sie ist gekennzeichnet durch häufigen Harndrang. Zudem kann Blut im Urin zu finden sein. Der Urin selbst riecht unangenehm und auffallend. Allerdings müssen diese Symptome nicht auftreten, so dass die Entzündung auch vollkommen beschwerdefrei verlaufen kann. Die Ursachen für die Entzündung liegen häufig in einer Bakterieninfektion, von der weibliche Tiere weit häufiger betroffen sind als männliche. Darüber hinaus können auch Tumore, Blasensteine oder Fehlbildungen der Blase zu dieser Problematik führen. Die Diagnose erfolgt anhand einer Urinprobe. In ihr sind die Erreger sowie Kristalle zu finden. Um die genauen Erreger bestimmen zu können, müssen Kulturen angelegt werden. Der Urin muss dabei möglichst steril sein. Deshalb wird er häufig mittels Ultraschall und einer langen Kanüle direkt aus der Blase entnommen. In einigen Fällen können weitere Untersuchungen notwendig werden, wie beispielsweise die Spiegelung der Harnblase und Ähnliches. Grundsätzlich muss die Ursache der Entzündung behandelt werden. Bakterielle Infektionen werden mit Antibiotika behandelt. Durch die Entzündung können Schmerzen entstehen, so dass Schmerzmittel oder entkrampfende Medikamente hilfreich bei der Entleerung der Blase sein können. Zusätzlich ist eine vermehrte Flüssigkeitszufuhr hilfreich.

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