Die Boxenhaltung ist eine weit verbreitete Form der Pferdehaltung. Dabei halten sich die Tiere in der Nacht und zum Teil auch am Tag in Boxen auf. Die Größe der Box muss dabei der doppelten Höhe des Pferdes entsprechen. Großrassen benötigen daher mindestens 3,5 m im Quadrat. Ein Pferd sollte zudem 35 Kubikmeter Luft zur Verfügung haben. Die Wände sollten glatt sein und die Decke muss mindestens über eine Höhe von drei Metern verfügen. Idealerweise ist die Höhe allerdings wesentlich über diesem Wert angesiedelt. Den Tieren muss es möglich sein miteinander Kontakt zu haben. Dies kann über den Geruch, Sehen oder Hören erfolgen. Das ist notwendig, da es sich um Herdentiere handelt, für die dieser Kontakt extrem wichtig ist. Neben der Haltung in den Boxen müssen große Flächen vorhanden sein, auf denen sich die Tiere frei bewegen können. Beispiele hierfür stellen Weiden dar. Hier sollen sie möglichst natürlich leben können, wodurch eine artgerechte Haltung gewährleistet werden kann. Die Tiere sollten nicht überwiegend in der Box stehen, sondern sollten sich vielmehr frei bewegen können.

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