Die Chinaseuche befällt ausschließlich Kaninchen. Es handelt sich dabei um ein Virus, das bei allen Rassen auftreten kann, wobei Jungtiere direkt nach der Geburt trotz Infektion keine Symptome entwickeln. Nach der Infektion ist der Erreger im gesamten Organismus vertreten und kann daher im Urin, im Stuhl oder im Blut nachgewiesen werden. Typische Symptome sind Punktblutungen (Petechien). Darüber hinaus treten Krämpfe auf, die durch den Befall des Nervensystems bedingt sind. Das Endstadium ist geprägt von einem Überstrecken des Kopfes bis zum Rücken, wie es auch bei Epilepsie beobachtet werden kann. Leberentzündungen, Blutgerinnungsstörungen und viele weitere Erscheinungen liegen vor und das Tier verstirbt innerhalb von zwei Tagen. Eine Therapie gibt es nicht. Vorbeugend kann allerdings eine Impfung vorgenommen werden, die regelmäßig wiederholt werden muss.

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