Chlor kommt im Leitungswasser in der Regel nicht vor. Einige Wasseraufbereiter wie Wasserwerke setzen das Gas allerdings ein, um damit Keime abzutöten. Das Gas verbleibt dann im Wasser und kann auf diesem Weg in die Aquarien gelangen – auch wenn dieser Umstand sehr selten ist. Die Fische zeigen dann eine typische Atemnot mit beschleunigter Atmung und schwimmen an der Oberfläche. Zugleich sind die Tiere apathisch und können ohne erkennbare Gründe versterben. Bei einer Chlorvergiftung wirken die Tiere oftmals apathisch und schießen plötzlich durch das Wasser. Im Gegensatz zu vielen anderen Stoffen ist eine Testung des Wassers auf Chlor nicht notwendig. Vielmehr kann das Chlor errochen werden. Bedingt durch den Weg, auf dem das Gas in das Aquarium gelangt, hilft ein Wasserwechsel nicht. Vielmehr sollte in diesem Fall das Wasser mehrere Tage stehen, so dass das Gas entweichen kann. Hilfreich ist auch, wenn das Wasser mit einem harten Strahl durch Düsen geschossen wird, da das Gas hierbei sehr schnell austritt.

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