Chronische Niereninsuffizienz der Katze

Die Chronische Niereninsuffizienz der Katze beschreibt eine Abnahme der Nierenfunktion. Sie schreitet dabei langsam voran. Die Krankheit ist unheilbar. Die Auslöser sind weitgehend unbekannt. Häufig kommt es zu Entzündungen des Nierenzwischengewebes, für die allerdings ebenfalls keine genaue Ursache bekannt sind. Betroffene Tiere trinken vermehrt und setzen daher ebenso vermehrt Urin ab. Darüber hinaus wollen sie nicht mehr fressen. Sie Erbrechen häufig und wirken abgeschlagen. Zudem setzt ein hoher Gewichtsverlust ein. Neben dieser Symptome treten Anzeichen auf, die aus der verminderten Nierenfunktion resultieren. Hier stehen Störungen des Wasserhaushalts sowie des Elektrolyt- und Säure-Basen-Haushalts im Mittelpunkt. Zudem können Blutarmut und Verdauungsstörungen sowie ein Anstieg des Blutdrucks auftreten. Ein deutliches Anzeichen ist ebenso Juckreiz sowie Wasseransammlungen in den Körpergeweben. Bevor die Katze allerdings Symptome entwickelt, kann eine lange Zeit vergehen, da die Nieren eine Reservefunktion besitzen und daher ein Puffer vorhanden ist. Die Diagnose erfolgt durch eine Urinuntersuchung. Zugleich können Röntgenaufnahmen wertvolle Hinweise auf das Vorliegen der Erkrankung liefern. Ebenso zeigt ein Blutbild die Abnahme der roten Blutkörperchen. Die Therapie besteht aus der frühen Erkennung der Erkrankung. Dann können diätische Maßnahmen eingesetzt werden, bei der die harnpflichtigen Stoffe reduziert werden. Nierentransplantationen oder Dialysen sind zwar bei der Katze möglich. Sie werden allerdings nur in Ausnahmefällen durchgeführt, da die Kosten für diese Maßnahme sehr hoch sind. Die Behandlung kann keine Heilung ermöglichen. Vielmehr steht die Lebensverlängerung im Vordergrund. Ist die Niere zu stark geschädigt, dann wird das Tier eingeschläfert.

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