Costia ist eine Erkrankung, die durch Geißeltierchen verursacht wird. Die Parasiten haften sich dabei an die Oberfläche der Haut. Durch die Teilung des eigenen Körpers erfolgt ihre Fortpflanzung. Bald bildet sich ein grauer Belag. Die Tiere reagieren auf den Befall mit einem starken Scheuern. Dadurch werden sie wund und unter der Haut treten Blutungen auf. Die Übertragung erfolgt durch den Kontakt mit einem infizierten Tier. Vor allem junge Fische und kleine Arten können an dem Befall sehr schnell sterben. Durch den Übertragungsweg breitet sich die Problematik sehr schnell aus. Die Behandlung erfolgt bei Tropenfischen durch die Erhöhung der Wassertemperatur auf über 30 Grad. Hilfreich ist auch die Beimischung einer Kochsalzlösung mit einem Salzgehalt von drei Prozent. Ist der Befall stark ausgeprägt, dann müssen die betroffenen Tiere direkt isoliert werden. Ihnen kann Tripaflavin verabreicht werden.

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