Der Begriff Diabetes mellitus bezeichnet eine Mangel an Insulin. Rund ein Prozent aller Katzen entwickelt diese Problematik. Wie beim Menschen kann die Erkrankung – die sich auf den Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel auswirkt – sowohl genetisch bedingt sein, wie auch durch Fehlernährung verursacht werden. Darüber hinaus kann auch eine Trächtigkeit zur Diabetes führen. Die Tiere haben viel Durst und müssen daher vermehrt Urin ausscheiden. Trotz der Aufnahme von Nahrung nehmen sie stark ab. Darüber hinaus sinkt die Leistungsfähigkeit des Tieres und aus dem Maul kann ein fruchtiger Geruch austreten. Später kommt es zu Erbrechen, das Tier wirkt apathisch. Auch eine starke Schweratmigkeit kann eintreten. Grundsätzlich kann die Diagnose nur durch einen Tierarzt gestellt werden. Dieser untersucht den Blutzuckerspiegel mit Hilfe verschiedener Testverfahren. Die Therapie besteht immer aus einer Umstellung der Ernährung. Darüber hinaus kann die Gabe von Insulin notwendig werden. Ziel ist es, den Insulinspiegel im Blut konstant und möglichst natürlich zu halten. Zu beachten ist hier, dass das Tier keine Unterzuckerung erleiden darf, da es ansonsten in ein Koma fällt. Durch die Behandlung werden auch Folgeerkrankungen – wie Nieren- und Leberschäden sowie eine Verschlechterung der Sehkraft – vermieden. Der Blutzuckerwert muss regelmäßig mehrmals täglich kontrolliert werden.

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