Die Domestikation ist ein Prozess der Isolation von Tieren durch den Menschen. Dabei werden Tiere einer Art komplett von ihrer natürlichen Umgebung herausgelöst und leben mit dem Menschen zusammen. Welche Tiere isoliert werden, ist durch das Verhalten sowie die erwünschten Eigenschaften bedingt. Beispielsweise können Exemplare aus ihrer natürlichen Umgebung isoliert werden, die ein geringes Aggressionspotenzial gegenüber dem Menschen haben. Auch weitere Merkmale können eine wesentliche Rolle spiele. Diese richten sich nach der späteren Nutzung der Tiere. Bedingt durch die Domestikation greift der Mensch dann auch in die Entwicklung der Tiere ein. Dies geschieht in Form der Zucht, bei der die Ttiere nach ihren Merkmalen beurteilt werden und dann nur die geeigneten Lebewesen zur Zucht verwendet werden. Hierdurch können natürliche Verhaltensweisen stark abgebaut werden. Dies bezieht sich sowohl auf körperliche Merkmale wie auch auf das Verhalten des Tieres. Der Vorgang der Domestikation kann mehrere Generationen überdauern. Nicht in jedem Fall führt das Vorgehen auch zu einer Zähmung. Tiere, wie beispielsweise Bienen, werden zwar vom Menschen gehalten, die einzelnen Tiere sind allerdings nicht zahm. Ähnliche Umstände sind auch bei anderen Tieren wie beispielsweise Reptilien und Fische zu beobachten.

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