Einzelgänger sind Tiere, die sich nicht in einem Rudel oder in einer Herde aufhalten. Sie verbringen ihr Leben somit zum größten Teil alleine. Eine Ausnahme stellt die Paarungszeit dar, in der das Männchen ein Weibchen sucht, um Nachwuchs zu zeugen. Diese Tiere sind dann nur während der Paarung zusammen. In vielen Fällen trennen sich die Tiere wieder, wenn das Weibchen trächtig ist. Für die Aufzucht ist in diesem Fall das Muttertier zuständig. Eine weitere Möglichkeit ist, dass die Tiere während der Aufzucht der Jungen weitgehend zusammenbleiben und sich erst dann wieder trennen, wenn die Jungtiere selbstständig leben können. Innerhalb des Einzelgängertums gibt es auch Mischformen, bei denen zunächst die normalen sozialen Interaktionen stattfinden und ein Rudel, Schwarm oder eine Herde gebildet wird. Die Tiere trennen sich lediglich für einen bestimmten Zeitraum und kehren dann wieder in die ursprüngliche soziale Form zurück. Beispiele hierfür sind Katzen, die durchaus auch in einer Gemeinschaft leben können. Sie trennen sich in diesem Fall zur Jagd. Weitere Beispiele sind die Baracuda, die sich in der Nacht trennen, um zu jagen. Am Tag kehren sie dann in ihren Schwarm zurück.

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