Das Equine Herpesvirus ist eine Erkrankung bei Pferden, an der verschiedene Herpesviren beteiligt sein können. Die Infektion kann je nach Erreger verschiedene Erkrankungserscheinungen auslösen. Häufig ist die Rhinopneumonitis zu finden. Sie besteht aus einer Infektion der oberen Atemwege. Hierbei tritt häufig eine Lungenentzündung auf. Symptome sind daher Fieber, Husten sowie Ausfluss aus der Nase und den Augen. Auch das paralytische Syndrom ist häufig zu finden. Hierbei entsteht durch das Virus eine Entzündung des Rückenmarks. Daher stehen neurologische Erkrankungen im Vordergrund. Die Hinterbeine können unter Umständen gelähmt sein. In vielen Fällen wird bei Stuten die Gebärmutter infiziert. Diese entzündet sich dann. Während der Tragzeit können dann Fehlgeburten entstehen. Kommt das Fohlen jedoch lebend zur Welt, dann kann es stark geschwächt sein, so dass es kurz nach der Geburt verstirbt. Weitere Erkrankungen können sich in der Entzündung der Hornhaut und Bindehaut des Auges sowie der oberen Atemwege manifestieren. Zugleich können auch vergleichsweise harmlose Symptome im Genitalbereich entstehen wie Pusteln. Bei dieser Form erfolgt die Übertragung während des Deckakts. Eine Vorbeugung stellt die Impfung dar, die gegen den EHV-1 und den EHV-2 wirkt. Sie muss allerdings in regelmäßigen Abständen wieder aufgefrischt werden. Die Diagnose wird durch die Bestimmung des Erregers aus dem Blut oder anderen Körpersekreten gestellt. Eine ursächliche Behandlung ist nicht möglich. Daher können nur die Symptome behandelt werden

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