Die Erhaltungszucht schützt Tierarten vor dem Aussterben. Es handelt sich dabei um eine gezielte Züchtung. Um die Zuchterfolge gewährleisten zu können, sind verschiedene Programme vorhanden. Solche Maßnahmen existieren auf jedem Kontinent. Zudem gibt es einen Dachverband, der internationale Zuchten ermöglicht. Daher kann Inzucht weitgehend ausgeschlossen werden. Häufig werden die Zuchten von zoologischen Gärten und anderen Einrichtungen dieser Art durchgeführt. Die Zuchttiere müssen teilweise über große Distanzen hinweg transportiert werden. Bei einigen Arten ist es allerdings auch möglich, das Sperma einzufrieren und an die Interessenten zu verschicken. Am Ziel wird das Sperma dann aufgetaut und das Muttertier wird künstlich befruchtet. Die Erhaltungszucht ermöglichte es in der Vergangenheit bereits, einige Arten vor dem Aussterben zu bewahren. Allerdings werden solche Programme noch immer kontrovers diskutiert. Vor allem die Motive der Zoos stehen dabei im Mittelpunkt der Auseinandersetzung. Die Zuchten stellen dort nur einen kleinen Teil des Gesamtprogramms dar. Es handelt es sich bei den gezüchteten Arten oftmals nicht um aussterbende Tiere. Dieser Aspekt führt bei manchen Kritikern zu der Annahme, die Zoos würden in den natürlichen Lauf des Lebens eingreifen wollen.

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