Unter dem Begriff Federmilben werden alle Milbenarten verstanden, die sich im Federkleid von Vögeln einnisten. Schätzungen besagen, dass die Hälfte aller Vögel von den Spinnentieren betroffen sind. Symptome müssen durch den Befall allerdings nicht entstehen. Rund 2.000 Arten sind derzeit bekannt, die sich auf verschiedene Teile des Federkleids spezialisiert haben und daher nur dort lokalisiert sind. Während einige Arten direkt auf den Federn sitzen, siedeln sich andere in den Federspulen und wieder andere im Federbalg an. Manche Milben können zum Tod der Vögel führen. Häufig entwickeln sich allerdings lediglich Ekzeme und Schuppen. Auch der Verlust von Federn ist nicht selten. Juckreiz entsteht nur, wenn das befallene Tier gegen den Speichel der Milben allergisch reagiert. Schädliche Auswirkungen werden diskutiert, sind allerdings nicht bewiesen. Der Nachweis der Parasiten erfolgt immer durch die Betrachtung unter einem Mikroskop. Alle Arten lassen sich durch Ektoparasitika vernichten. Darüber hinaus muss bei allen Milben strenge Hygienemaßnahmen vorgenommen werden, um den Neubefall zu verhindern.

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