Die Feline infektiöse Peritonitis wird durch einen Virus ausgelöst und befällt ausschließlich Katzen. Es handelt sich dabei um den Feline Coronavirus. Der Krankheitsverlauf beginnt mit Fieber und stark vermindertem Appetit, wodurch die Katze viel Gewicht verliert. Grundsätzlich können zwei Formen unterschieden werden, die dann die restlichen Symptome klassifizieren. Die feuchte Form verursacht im Bauchraum Flüssigkeitsansammlungen. Sammelt sich die Flüssigkeit auch in der Brusthöhle, wird die Funktion der Lungen beeinträchtigt, wodurch es zu Atemproblemen bis hin zu Atemnot kommen kann. Die trockene Form verursacht im Bauchraum „Knoten“ im Gewebe. Es können sowohl die Augen wie auch die Brusthöhlenorgane und das Gehirn davon betroffen sein. In einigen Fällen sind die Symptome nur auf der Haut zu finden. Gelbsucht, neurologische Symptome sowie Symptome, die an den Augen auftreten, können das Bild abrunden. Da Fieber resistent ist, ist nicht behandelbares Fieber ein erster Hinweis auf die Erkrankung. Bei Flüssigkeiten im Bauch- oder Brustraum sowie bei Veränderungen des Blutbildes steigt die Wahrscheinlichkeit für das Vorliegen der Erkrankung. Die Diagnose kann dann durch Laboruntersuchungen erhärtet werden. Da es keine Möglichkeiten gibt Viren zu behandeln, verläuft die Krankheit häufig nach wenigen Tagen tödlich.Oftmals werden dem Patienten daher Glucocorticoide verabreicht, die immunsuppressiv wirken. Darüber hinaus wirken sie antientzündlich.

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