Öle enthalten nicht nur Mineralstoffe und Vitamine, sondern auch Fette. Diese kommen sowohl in Pflanzen wie auch in tierischen Produkten vor. Handelt es sich bei dem Tier um einen Pflanzenfresser, dann nimmt es ausschließlich Lipide aus pflanzlicher Herkunft auf. Fleischfresser benötigen hingegen Lipide tierischer Herkunft. Dabei muss bei der Futterherstellung darauf geachtet werden, dass die Stoffe möglichst natürlich und unverändert vorliegen, damit sie von den jeweiligen Tieren optimal verwertet werden können. Ein dauerhafter Überschuss in der Nahrung kann zu Übergewicht führen. Lipide sind konzentrierte Energielieferanten, die allerdings erst verbraucht werden, wenn nicht ausreichend Kohlenhydrate zur Verfügung stehen. Bis sie benötigt werden, lagert sie das Tier in seinen Fettzellen und ruft sie von dort wieder ab, wenn keine Kohlenhydrate mehr vorhanden sind. Zugleich benötigen einige Vitamine den Stoff, um überhaupt in den Körper aufgenommen zu werden. Ein Mangel an Lipiden kann daher zu einer Vitaminunterversorgung führen. Zugleich sind Fette auch immer Bestandteile der Zellmembranen. Der Stoff muss in der Nahrung in einem natürlichen Verhältnis vorliegen. Der Energiegehalt ist beinahe doppelt so hoch wie der Energiegehalt der Kohlenhydrate. Daher kann ein starker Überschuss sehr schnell zu hohem Gewicht führen. Deshalb ist es für die Hersteller der Tiernahrung sehr wichtig, einen natürlichen Fettgehalt zu erreichen. Die genaue Konzentration wird durch die individuellen Voraussetzungen der Tierart bestimmt. Hier variiert der Bedarf sehr stark.

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