Der Fischegel ist ein Wurm, der mit bloßem Auge erkennbar ist. Es handelt sich dabei um die Gattung der Piscicola geometra. Er ist mit Saugnäpfen ausgestattet. Mit deren Hilfe saugt er sich am Fisch fest und verursacht kleine Wunden, um das Blut der Fische aussaugen zu können. Durch die Wunden können dann Keime eindringen, die sekundäre Infektionen verursachen. Die Besiedlung durch die Würmer kann sowohl im natürlichen Lebensraum wie auch in Gartenteichen oder in Aquarien erfolgen. Die Würmer halten sich auf dem Grund oder in Wasserpflanzen auf. Streift ein Fisch vorbei, dann haften sie sich sofort an. Die sichtbaren Krebse sind häufig die einzigen Anzeichen für den Befall. Allerdings kann es bei einem übermäßigen Befall auch zu einer Blutarmut kommen. Die Therapie erfolgt durch die Entfernung der Würmer. Dies kann sowohl per Hand geschehen wie auch durch das kurze Einbringen des Fisches in warmes Salzwasser, da die Egel ihre Beute in diesem Milieu sofort freilassen. Daneben gibt es noch Medikamente, die ein Absterben der Würmer erreichen. Diese sind in der Regel verschreibungspflichtig, so dass ein Tierarzt aufgesucht werden muss. Um eine Parasitenfreiheit zu erreichen, muss der komplette Bestand aus dem Wasser genommen werden, wenn der Egel in Teichen auftritt. Über einen Zeitraum von drei bis vier Monaten darf kein Neubesatz erfolgen, damit die Parasiten vollständig abgetötet werden. In Aquarien sollte ebenfalls der gesamte Bestand entfernt werden. Das Wasser muss abgelassen werden und eine gründliche Reinigung oder der Austausch der kompletten Einrichtung ist zu empfehlen.

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