Der Fischschimmel ist eine Infektion durch Pilze. Damit sie überhaupt entwickelt werden kann, muss die Haut bereits im Vorfeld geschädigt sein. Dies kann durch vorherige Infektionen oder andere Erkrankungen der Haut entstanden sein. Begünstigend auf die Vermehrung der Pilze wirkt sich eine schlechte Wasserqualität aus. Zu erkennen sind bei den Fischen milchige weiße Beläge an den Rändern der Flossen, den Mundrändern sowie an den Augenrändern und Nasenöffnungen. In der Regel entwickelt sich hier sehr schnell ein weißer Flaum, der ein watteähnliches Aussehen hat. Zudem verkürzen die Flossen sich, bis die Flosse schließlich komplett fehlt. Ist der Befall sehr hoch, dann kann die Infektion auf die Muskeln übergreifen und sie zerstören. Der Nachweis ist durch eine Probenentnahme leicht möglich. Die Therapie besteht zunächst in der Erhöhung der Wassertemperatur und des Kaliumpermangenatgehalts, der genau reguliert werden muss. Es stehen darüber hinaus viele Mittel für die Behandlungzur Verfügung, die im Handel frei erhältlich sind.

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