Die Fischtuberkulose wird durch Mykobakterien verursacht. Die Übertragung erfolgt meistens durch einen Neubesatz eines bestehenden Aquariums. Der Altbestand steckt sich an, so dass sich die Erkrankung ausbreitet. Die Bakterien können auch auf den Menschen übergreifen. Hier lösen sie allerdings keine allgemeine Erkrankung aus, sondern bleiben vielmehr lokal begrenzt. Typisch für die Erkrankung ist die Krümmung der Wirbelsäule des betroffenen Tieres. Zudem entzündet sich die Haut und Geschwüre bilden sich aus. Der Fisch entwickelt ein sogenanntes “Glotzauge” und magert ab. Zudem kann das Schwimmen beeinträchtigt sein. Atemnot, Fressunlust und ständiges Scheuern können ebenfalls auftreten. Die Fischtuberkulose ist nicht heil- und behandelbar. Sie endet meistens tödlich, so dass weit über 95 Prozent des Bestandes gefährdet ist. Daher ist vor dem Besatz mit neuen Tieren darauf zu achten, ob sie Symptome aufweisen. Zugleich sollte eine gute Hygiene eingehalten werden.

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