Bei der Flossenfäule handelt es sich um eine bakterielle Erkrankung, die dennoch durch schlechte Wasserqualität verursacht wird. Eine gemäßigte Konzentration der Bakterien ist allerdings eher ungefährlich. Bei schlechter Qualität des Wassers vermehren sich die Bakterien explosionsartig. Nach dem Befall beginnen die Bakterien, die Flossen des betroffenen Fisches aufzufressen. Die infizierten Fischteile verfärben sich weiß bis rot. Bei Fortschreiten geht die komplette Flosse verloren und der Fisch kann versterben. Die Diagnose kann durch das typische Symptombild gestellt werden. Die Therapie erfolgt durch die Optimierung der Wasserqualität. Liegt eine hohe Befalldichte vor, dann kann eine Salzlösung wirksam sein. Meistens reicht diese Behandlung bereits aus, um das Problem zu beheben. In schweren Fällen kann allerdings auch ein Desinfektionsbad notwendig werden.

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