Die Forellenseuche betrifft nicht ausschließlich Forellen, sondern viele Süß- und Salzwasserfische. Es handelt sich dabei um eine Viruserkrankung, die unter die Fischseuchen fällt und daher meldepflichtig ist. Die Übertragung erfolgt in der Regel durch die Eingliederung bereits erkrankter Tiere. Sie übertragen das Virus im direkten Kontakt oder über den Kot. Ein Symptom für die Erkrankung sind die Glotzaugen, die sehr auffällig sind. Zudem färben sich die Tiere dunkel und ihren den Augen entstehen Blutungen. Blutungen können darüber hinaus auch im Bauchraum und in den Muskeln auftreten. Die Kiemen sind sehr blass, ebenso wie die Leber. Am Verhalten fällt auf, dass die Tiere sich vom Schwarm trennen und einzeln agieren. Meistens halten sie sich dann am Rand oder Ufer auf. Eine Therapie ist nicht möglich. Auch eine Vorbeugung kann nicht gewährleistet werden. Einzige Möglichkeit ist die Abtötung der befallenen Tiere. Zudem müssen die Becken gereinigt und desinfiziert werden. Auch das Wasser sollte ausgetauscht werden.

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