FORL (Katze)

FORL steht für feline odontoklastische resorptive Läsion. Es handelt sich dabei um eine Zahnerkrankung bei Katzen, die sich in einer Erkalkung der Zähne manifestiert. Die Entkalkung wird dabei durch körpereigene Zellen ausgelöst und erfolgt häufig zunächst im Bereich des Zahnhalses. Es handelt sich bei FORL um eine der häufigsten Zahnerkrankungen bei Katzen. Die Ursache der Krankheit ist bislang nicht geklärt. Vermutet wird allerdings eine Störung des Calcium-Gleichgewichts, das zu einer Mobilisierung der Substanzen führt. Häufig kommt es zu Entzündungen des Zahnfleisches sowie zu Gewebeneubildungen. Zugleich ist Zahnbelag und Zahnstein feststellbar. Durch die Entzündung ist das Zahnfleisch stark gerötet. Bei einer weiteren Verlaufsform kommt es nicht zu einer Entzündung und die Zähne wirken daher zunächst gesund. Die körpereigenen Reparaturen sorgen für die Einlagerung von Ersatzgewebe. Die Prozesse werden daher meistens erst entdeckt, wenn es zu Schäden an den Zähnen wie dem Abbruch kommt. Die Diagnose kann anhand von Röntgenbildern gestellt werden. Auf ihnen sind die Abbauprozesse deutlich zu erkennen. Zwar gibt es Therapieversuche. Diese zeigen allerdings nur begrenzte Erfolge. Daher wird meistens zunächst versucht, die Schmerzen zu reduzieren. Auch das Ziehen der betroffenen Zähne stellt eine mögliche Therapie dar, so dass die Begleiterscheinungen ausgeschlossen werden können.

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