Fräskopfwürmer werden mit dem Futter vom Fisch aufgenommen. Nach dem Verzehr wandern sie in den Darm der Fische. Im Darm des Tieres entwickeln sie sich schließlich zu vollständigen Würmern und scheiden Eier aus, die dann wieder von den Insekten gefressen werden. Zudem sind noch weitere Wurmarten vorhanden, die keine Zwischenwirte benötigen und direkt auf den Wirt übertragen werden. Deutliches Symptom sind rote Fäden, die aus dem After herausragen. Der Kot ist weiß gefärbt und der After deutlich weit geöffnet. Zudem magern die Fische stark ab, was durch eine Appetitlosigkeit bedingt ist. Die Würmer selbst haften sich im Darm an, was ein Absterben des Gewebes zur Folge hat. Danach suchen sie sich eine neue Darmstelle, die dann schließlich ebenfalls abstirbt. Bedingt durch die Symptome ist die Erkrankung lebensbedrohlich und führt zum Tod. Die Diagnose kann durch das Krankheitsbild leicht gestellt werden. Die Behandlung erfolgt mit dem Wirkstoff Levamisol. Alternativ tötet auch Knoblauchöl die Parasiten ab. Daher kann das Futter beispielsweise mit dem Öl getränkt werden.

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