Mehr als fünf Prozent aller Hautprobleme werden durch Allergien gegen Futterbestandteile verursacht. Die Futtermittelallergien können bereits sehr früh während des Lebens auftreten. Allerdings kann die Reaktion auch in späteren Jahren auftreten. Dabei ist keine genetische Veranlagung als Auslöser zu betrachten, so dass die Problematik bei jedem Tier auftreten kann. Die häufigsten Symptome sind im Bereich der Haut vorhanden. Die Tiere verlieren ihr Fell, kratzen sich ständig, wodurch dann auch kleine Wunden entstehen können. Ebenfalls beginnt die Haut häufig zu schuppen. In vielen Fällen treten Probleme des Verdauungssystems auf. In diesem Fall erbrechen die Tiere oder entwickeln Durchfälle. Um eine Allergie zu diagnostizieren ist es notwendig, eine Diät einzuhalten. Bei dieser werden einige Futterbestandteile über einen längeren Zeitraum nicht angeboten. Häufig besteht die Ernährung dann aus einem Einzelfuttermittel, so dass nur eine Komponente vorhanden ist. Danach werden immer mehr Bestandteile zugefüttert. Während der Diät nehmen die Symptome ab. Wird ein Bestandteil hinzugegeben und das Tier reagiert, dann ist das betreffende Allergen identifiziert und kann ab diesem Zeitpunkt aus dem Futter isoliert werden. Die Therapie besteht aus der Vermeidung des Allergens.

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