Der Begriff “Gassi gehen” beschreibt das Spazierengehen mit einem Tier. Es wird dabei häufig an der Leine geführt. Aber auch das freie Bewegen ist möglich, wenn der Vierbeiner auf Kommandos reagieren kann und sich nicht zu weit vom Halter entfernt befindet. Insgesamt ist diese Form des Auslaufs Teil des Bewegungsprogramms, das ein Tier benötigt. Am häufigsten werden Hunde ausgeführt. Die Länge der Spaziergänge richtet sich immer nach der jeweiligen Art, den körperlichen Voraussetzungen sowie dem Wesen des Tieres. Jungtiere sollen – so die Richtwerte – mehrmals täglich rund 30 Minuten ausgeführt werden. Ältere Tiere sollten zweimal täglich mindestens eine Stunde durch die Natur streifen. In den meisten Regionen ist es nicht erlaubt, die Tiere frei zu führen, so dass sie angeleint bleiben müssen. Dies entspricht allerdings nicht den natürlichen Gegebenheiten. Gerade Hunde wollen Schnuppern und mit ihren Artgenossen in Kontakt treten. Die Leine kann bei einer Begegnung Aggressionen fördern, was gerade bei kleineren Arten immer wieder zu beobachten ist. Daher empfiehlt sich das Aufsuchen von Orten, an denen die Tiere von der Leine genommen werden dürfen. Dadurch geniessen sie eine große Bewegungsfreiheit und können in dieser Zeit ihren natürlichen Vorlieben nachgehen. Nach dem Spaziergang sollte sich im Idealfall noch eine Spielzeit von rund 15 Minuten anschließen, in denen die Tiere dann nochmals schnell rennen und spielen.

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