Die Gastritis ist eine Entzündung der Magenschleimhaut. Deutliches Zeichen ist das Erbrechen, das sich mehrmals wiederholt. Zugleich entwickelt der Hund Durchfall und frisst nur noch wenig oder nimmt gar kein Futter mehr auf. Daher nimmt der Hund ab. Aufgrund des Krankheitsgeschehens ist das Tier oftmals teilnahmslos. In vielen Fällen treten Krämpfe auf, die allerdings meistens nicht genau zu erkennen sind. Auch Fieber kann auftreten. Beim Betasten des Magens zeigt der Hund häufig Schmerzreaktionen. Bei der chronischen Form sind die Symptome identisch. Allerdings wechselt das Allgemeinbefinden und die Symptomatik wird zeitweise unterbrochen. Die Ursachen sind vielfältig. Häufig handelt es sich um bakterielle Infektionen. Auch die Sekretion von Magensäure kann gestört sein. Ebenso ist es möglich, dass Fehler bei der Fütterung oder die unkontrollierte Aufnahme von Wursthäuten, Plastik und anderen Abfällen zu einer Gastritis führen. Eine weitere Ursache kann ein Fremdkörper sein, der nicht verdaut werden kann und daher im Magen verbleibt. Grundsätzlich muss bei Vorliegen der Symptomatik ein Tierarzt aufgesucht werden. Die Diagnose ist leicht zu stellen. Allerdings muss der Auslöser gesucht werden, so dass unter Umständen umfangreiche Untersuchungen notwendig werden. Tritt Fieber auf, dann ist dies häufig ein Zeichen einer Infektion. Fremdkörper sind im Röntgenbild sichtbar und bei Vergiftungen sind in vielen Fällen noch weitere Symptome vorhanden, die auf das Vorliegen eines speziellen Giftes hinweisen. Die Therapie richtet sich demnach nach der Ursache. Fremdkörper müssen entfernt werden. Sind Parasiten oder Bakterien vorhanden, dann werden diese mit speziellen Medikamenten behandelt. Wird die Gastritis durch falsches Futter oder unkontrollierte Futteraufnahme verursacht, dann müssen diese Auslöser beseitigt werden.

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