Das Going-Light-Syndrom (GLS) betrifft vor allem Wellensittiche, ist aber auch bei anderen Arten zu finden. Die Auslöser der Erkrankung sind bislang nicht vollständig geklärt. Es werden allerdings pilzähnliche Erreger vermutet, die im Darm der Tiere angesiedelt sind. Zu Beginn der Erkrankung zeigt das Tier häufig keine Symptome. In einigen Fällen sind zwar Symptome vorhanden. Sie sind allerdings schwach ausgeprägt und werden daher oftmals übersehen. Die Erkrankung verläuft dann in Schüben. Nach dem ersten Schub ist zu erkennen, dass die Vögel viel Nahrung aufnehmen und dennoch abmagern. Im Kot sind unverdaute Futterreste erkennbar, da die Verdauung nicht mehr funktioniert. In einigen Fällen erbrechen die Tiere. In Folge eines weiteren Schubs ist das Tier apathisch und kraftlos. Der Vogel kann kein Futter mehr verwerten und magert daher immer weiter ab, bis er schließlich verhungert. Eine Heilung ist nicht möglich. Vielmehr kann ausschließlich eine Verlängerung des Lebens erreicht werden. Die Therapie kann in Form von Medikamenten und einer Diät erfolgen, deren Erfolge allerdings begrenzt sind. Daher werden diese Möglichkeiten nur selten eingesetzt. Da es sich scheinbar um eine sehr ansteckende Krankheit handelt, sollten Neuzugänge zunächst in Quarantäne gesetzt werden. Erst nach einiger Zeit können sie dann in den Schwarm eingegliedert werden.

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