Grabmilben sind Parasiten, die sich in der Haut des Wirts ansiedeln. Hierfür bohren sie sich Zugänge. Zugleich legen sie ihre Eier in die Gänge, so dass der gesamte Lebenszyklus in ihnen stattfinden kann. Der Befall ist durch einen starken bis extremen Juckreiz gekennzeichnet. Weiterhin bilden sich Krusten auf der Haut. Die Milben sind auch auf den Menschen übertragbar. Während die Männchen der Milben auf der Haut und in sehr flachen Gängen leben, graben sich die Weibchen wesentlich tiefer ein. Die Männchen sterben aus diesem Grund nach der Befruchtung ab. Die Diagnose erfolgt durch den direkten Nachweis der Tiere. Zur Therapie eignen sich verschiedene Wirkstoffe, die äußerlich auf die Haut aufgetragen werden.

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