Die Graskrankheit äußert sich in einer Einstellung der Darmtätigkeit. Die Erkrankung befällt vor allem junge Pferde. Ein Auslöser konnte bisher allerdings nicht ermittelt werden. Zu Beginn des Krankheitsverlaufs treten vermehrt Koliken beim betroffenen Tier auf. Die Darmgeräusche nehmen allerdings ab, was ein Zeichen für die Einstellung der Darmtätigkeit ist. Die Pferdeäpfel sind schleimig und gelblich. Später wird das Pferd teilnahmslos und seine Muskeln zittern. Es tritt starkes Schwitzen auf. Zudem nehmen die Pferde weniger Wasser in den Körper auf, so dass sie schnell austrocknen. Die Schleimhäute zeigen ebenfalls deutliche farbliche Veränderungen. Die Nüstern sind mit gelblichen Krusten verklebt. Der Herzschlag liegt bei 60 Schlägen und die Tiere können kaum noch die Nahrung schlucken, so dass sie oftmals aus den Nüstern wieder austritt. Die Diagnose kann nur durch anhand der Symptome gestellt werden. Ziel ist immer die Anregung der Darmtätigkeit. Zugleich müssen Infusionen gegen die Austrocknung eingesetzt werden. Abführmittel können den Stuhl aufweichen. Allerdings sind diese Maßnahmen dauerhaft einzusetzen und können somit quälend auf das Tier wirken. Daher sollte die Einschläferung in Betracht gezogen werden.

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