Harnsteine können auf unterschiedliche Art und Weise entstehen. Neben dem Futter werden eine Reihe weiterer Faktoren diskutiert. Bisher konnte die Ursache noch nicht vollständig geklärt werden. Die Steine können in Blasen- und Nierensteine unterteilt werden. Nierensteine sind bei Pferden allerdings selten anzutreffen. Vielmehr sind es die Blasensteine, die bei den Tieren hauptsächlich zum Problem werden. Ihre Größe kann die doppelte Größe von Gänseeiern betragen. Dessen Oberfläche ist nicht glatt, sondern vielmehr stachelig. Werden die Steine zunächst nicht erkannt, kommt es bei einem Verschluss der Harnwege dazu, dass das Pferd keinen Urin mehr ablassen kann. Treten lediglich einige Tropfen auf, dann ist der Harn gelblich bis trüb und flockig. Es entwickelt sich ein starker Ammoniakgeruch und das Tier kann beim Urinieren starke Schmerzen zeigen. Die Diagnose wird zunächst auf Grund der Symptome gestellt. Daneben können bildgebende Verfahren wie eine endoskopische Untersuchung durchgeführt werden. Die Therapie besteht aus der Entfernung der Steine. Kleine Steine können durch Spülungen entfernt werden. Bei größeren Ausprägungen muss vor der Entfernung eine Zerstörung der Harnsteine erfolgen, so dass noch lediglich die Bruchstücke vorliegen. Gerade bei Hengsten muss die Entfernung allerdings sehr oft unter Vollnarkose und mit einem chirurgischen Eingriff erfolgen.

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