Das Hufgeschwür ist eine Entzündung, die im Huf lokalisiert ist. Ursache hierfür sind mechanische Einwirkungen, die in Form von Steinen und Ähnlichem vorliegen. Es handelt sich dabei um einen Druck auf die Huflederhaut, die dadurch überreizt wird. In der Folge entstehen dann die zum Teil eitrigen Entzündungen. Diese werden dann als Hufgeschwür bezeichnet. Schmerzen sind häufig nicht vorhanden. Sie können allerdings entstehen, wenn das Krankheitsgeschehen auf die umliegenden Gewebe übergreift. Bei fortschreitendem Krankheitsverlauf kommt es zu einer ausgeprägten Lahmheit. Grundsätzlich sollte eine antiseptische Behandlung erfolgen. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass sich die Wunde öffnen kann, so dass Maßnahmen gegen eine sekundäre Infektion notwendig werden. Durch die Öffnung der Wunde kann auch eine Entlastung stattfinden, da der Druck in der Wunde schnell abnimmt. Die Behandlung erfolgt häufig auch durch den Schmied, der dann den Huf kürzt. Dadurch wird der Krankheitsherd eröffnet und das Eiter fließt ab. Der Huf muss täglich gereinigt werden. Hierfür eignet sich einfaches Seifenwasser.

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