Die Hufrollenentzündung tritt bei Pferden auf. Hierbei kommt es zu Veränderungen der Hufrolle, die durch Entzündungen hervorgerufen werden. Die Hufrolle besteht bei den Tieren aus Strahlbein sowie dem Hufrollenschleimbeutel und der Beugesehne. Hauptsächlich ist das Strahlbein von der Entzündung betroffen. Dort entwickeln sich Nekrosen, wodurch es sich verändert. Die Ursachen für die Erkrankung sind nicht eindeutig geklärt. Es wird eine Überlastung sowie eine genetische Veranlagung angenommen. Beide Ursachen sind allerdings nicht eindeutig belegt, da auch Fohlen von der Problematik betroffen sein können. Somit kann auch der Nährstoffhaushalt eine Rolle spielen. Auch eine Auslösung durch die Kombination verschiedener Faktoren ist möglich. Die Diagnose erfolgt durch bildgebende Verfahren wie Röntgen oder Ultraschall. Das Röntgen ist für Diagnose des Knochens wichtig. Ultraschall ist für die Begutachtung der Weichteile ein gutes Mittel. Das Pferd läuft klamm und streckt die Vorderbeine nach vorne. Es nimmt eine Schonhaltung ein. Die Behandlung erfolgt durch eine entzündungshemmende Medikation. Darüber hinaus darf das Tier mehrere Monate nicht mehr belastet werden. Eine Heilung ist nicht mehr möglich. Jedoch lässt sich eine weitere Verschlechterung verhindern. Sind die Schmerzen zu groß, dann kann das Durchtrennen der Nerven positiv für das Tier wirken.

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