Viele Familien haben einen Hund. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn die Kinder noch Zuhause wohnen. Allerdings werden die Tiere auch häufig von Alleinstehenden angeschafft. Sie begleiten den Alltag. Oftmals werden sie dann vermenschlicht, um die Einsamkeit zu kompensieren. Dies ist ein Fehler, denn alle Hunderassen stammen vom Wolf ab – unabhängig von ihrer Größe. Grundsätzlich sollte ein Vierbeiner möglichst natürlich gehalten werden. Das Futter muss ebenfalls auf seine Bedürfnisse abgestimmt sein und auch genügend Auslauf muss ermöglicht werden. Darüber hinaus haben alle Hunderassen unterschiedliche Charaktereigenschaften, die bei der Auswahl berücksichtigt werden müssen. Ein Windhund braucht beispielsweise sehr viel Auslauf, weshalb täglich zwei bis drei Stunden eingeplant werden müssen. Während dieser Zeit kann man sie kaum von der Leine lassen, da ihr Jagdtrieb sehr ausgeprägt ist. Gleiches gilt auch für andere Rassen wie Hütehunde. Kleine Arten brauchen zwar weniger Auslauf, stellen aber andere Ansprüche. Um den richtigen Hund zu finden, ist es notwendig, sich im Vorfeld bereits über die Unterschiede zwischen den einzelnen Rassen zu informieren. Es stellt sich die Frage, wie viel Zeit für Auslauf, Pflege und Versorgung investiert werden kann. Sind Kinder im Haus, dann muss die Rasse darauf abgestimmt sein. Ist der Hund am Tag alleine und es steht kein großer Garten zur Verfügung, dann ist ein quirliger Hund sicherlich ebenfalls nicht der richtige Partner. Viele Menschen wollen ihre Vierbeiner bei einem Züchter kaufen. Gerade wenn Kinder im Haus sind, erscheint die Wahl des Welpen als die richtige Lösung. Hunde-Welpen machen allerdings viel Arbeit. Sie sind noch nicht erzogen und somit häufig nicht stubenrein. Zudem liegt die Pubertät noch vor ihnen. Eine gute Möglichkeit stellt der Kauf eines Hundes aus dem Tierheim dar. Diese Tiere sind häufig bereits vollständig geimpft. Die Vorgeschichte ist in der Regel bekannt und auch die Schwierigkeiten des Hundes wurden vom Personal bereits erkannt. Die Hunde sind nicht nur günstiger. In vielen Fällen werden sie weit umsichtiger vermittelt. Viele Züchter nehmen keine Rücksicht auf die Vorerfahrungen des neuen Besitzers. Daher kann es später zu Problemen kommen. Der Aufwand wird häufig unterschätzt. Tierheim-Hunde sind bereits sozialisiert und in vielen Fällen kennen sie die wichtigsten Kommandos. Daher können sich die Probleme minimieren. Auch eine Beratung der neuen Hundebesitzer wird im Normalfall durchgeführt. Daher bekommt ein Anfänger auch wirklich einen „Anfängerhund“. Organisationen wie „Hunde in Not“ oder „Windhunde in Not“ können bereits im Vorfeld eine Vorauswahl ermöglichen. Sie haben im Internet eigene Seiten eingerichtet, auf denen die Hunde vieler Tierheime aufgelistet sind. Daher bleibt die Auswahl nicht auf ein einziges Heim beschränkt.

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