Unter Inzucht ist die Paarung von blutsverwandten Tieren zu verstehen. Das bedeutet, dass beispielsweise Elterntiere mit ihrem eigenen Nachwuchs verpaart werden oder dass Geschwistertiere zur Zucht instrumentalisiert werden. Dadurch soll eine möglichst stringente Zuchtlinie entstehen. Zugleich sollen bestimmte besonders erwünschte Merkmale dadurch verstärkt werden. In der Praxis ist der Nachwuchs, der aus Inzucht entsteht, allerdings mit vielen Nachteilen ausgestattet. Jener ist in der Regel mit einem schlechten Immunsystem ausgestattet. Zugleich ist ihre Vitalität oftmals eingeschränkt. Häufig sind auch Behinderungen und Fehlbildungen zu erkennen. Auch Verhaltensauffälligkeiten sind sehr häufig. Erbkrankheiten – wie sie bei einigen Rassen gehäuft auftreten – können dadurch verbreitet werden. Die Mischung der Gene innerhalb einer Rasse oder Art trägt auch zur Weiterentwicklung der Rasse selbst bei. Diese Entwicklung wird durch Inzucht verhindert. Gerade dies kann bei der Zucht von Tieren durchaus ein Ziel sein, da die Rassestandards erhalten werden sollen. Die Tiere degenerieren allerdings meistens sehr stark, so dass die Nachteile dieser Zuchtmöglichkeit überwiegen.

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