Karpfenläuse sind Parasiten, die nicht nur Karpfen, sondern auch Hechte, Barsche und andere Arten befallen können. Sie sind mit bloßem Auge kaum sichtbar und setzen sich meistens in Kiemennähe und Flossenbasen fest. Hier stechen sie das Tier und saugen dessen Blut und Körpersäfte aus. Die Symptome bestehen aus geröteten Einstichstellen. Diese können am gesamten Körper auftreten. Die Fische können durch den Befall stark geschwächt werden, da bei größerem Befall viel Blut abgeführt wird. Im schlimmsten Fall sterben die Tiere am Befall. Die Parasiten verlassen den Wirt sofort nach der „Mahlzeit”. Sie liegen daher im freien Wasser vor und können sehr schnell auf andere Tiere übertragen werden. Durch die Stiche können auch sekundäre Infektionen ausgelöst werden. Diese müssen dann gesondert behandelt werden. In diesem Fall entwickelt das Tier auch gesondert Symptome. Die Behandlung erfolgt durch die Gabe von Trichlorphon. Die Diagnose kann durch das Bild und den Nachweis des Parasiten gestellt werden.

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