Karpfenpocken entstehen durch Herpes-Viren. Allerdings müssen sie vom Koi-Herpes-Virus unterschieden werden, der andere Symptome hervorruft. Die Viren lösen auf der Haut Veränderungen aus, die eine gallertartige Konsistenz haben. Die Farbe der Veränderungen ist weiß bis rosa. Die Größe der Pocken variiert zwischen Millimetern bis hin zu Zentimetern. Die Erkrankung beginnt an den Flossen und breitet sich über das gesamte Tier aus. Die Karpfen können sich durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren anstecken. Die Therapie besteht in der Erhöhung der Wassertemperatur. Eine medikamentöse Therapie existiert bislang nicht. Allerdings verschwinden die Hautveränderungen meistens bei steigender Wassertemperatur. Ausgelöst werden können die Veränderungen durch Stress oder schlechte Haltungsbedingungen.

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