Keimfutter ist im Handel nicht erhältlich. Daher muss es selbst hergestellt werden. Zur Herstellung kann gewöhnliches Körnerfutter verwendet werden, wie es auch im Handel als Vogelfutter angeboten wird. Die Körner werden zunächst warm abgespült und dann einen halben Tag in Wasser eingelegt. Während dieser Zeit nehmen die Körner Wasser auf und quellen. Nach Ablauf der Quellzeit muss das Futter dann abgespült werden. Danach wird es mit einem Küchentuch abgedeckt. Nach jeweils acht Stunden muss dann nochmals eine Spülung mit lauwarmem Wasser erfolgen. Nach Ablauf von einem Tag beginnen die Samen zu keimen und das Keimfutter kann verfüttert werden. Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass die Tiere keine feuchte Nahrung aufnehmen. Daher muss das Futter trocken angeboten werden. Ist das Futter bereits älter als 36 Stunden, nehmen es die Tiere nicht mehr an. Daher sollte stets nur eine geringe Menge Futter hergestellt werden. Keimfutter sollte idealerweise zweimal wöchentlich verfüttert werden. Zudem kann es zur Stärkung von geschwächten Tieren über zwei Wochen täglich als Hauptnahrungsbestandteil dienen.

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