Das Kippfenster-Syndrom der Katze ist keine Erkrankung im eigentlichen Sinn. Vielmehr werden die Beschwerden dadurch ausgelöst, dass ein Körperteil durch Abklemmung der Blutversorgung unterversorgt wird. Da diese Problematik meistens durch den Versuch entsteht, durch ein gekipptes Fenster zu klettern, wurde das Syndrom als Kippfenster-Syndrom bezeichnet. Durch die Abklemmung entsteht eine Unterversorgung des Körpers mit Blut. Deshalb kann dann ein Absterben des Gewebes erfolgen. Vor allem die Nerven können stark unterversorgt werden, so dass neurologische Störungen auftreten, die unterschiedliche Schweregrade zeigen können. Nachdem die Tiere aus ihrer Lage befreit sind, kann es zu einer Embolie kommen, da sich das Blut an der Engstelle verklumpen kann. Wird der Blutklumpen dann in die Blutbahn geschwemmt, kann er kleinere Gefäße komplett verschließen. Wird das Tier nicht befreit, verstirbt es. Die Behandlung richtet sich nach den entstandenen Schäden.

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