Kissing Spine ist eine Erkrankung bei Pferden. Es handelt dabei um Dornfortsätze der Wirbelsäule, die zu dicht beieinanderstehen. Dadurch berühren sie sich während der Bewegungen des Tieres. Im Verlauf der Erkrankung scheuern sie aneinander, so dass Entzündungen entstehen. Im Extremfall können sich die Fortsätze verhaken. Die Erkrankung verläuft in verschiedenen Stadien, so dass das Tier zunächst symptomfrei sein kann. Im weiteren Verlauf kommt es zu Schmerzen an der Wirbelsäule. Dies ist dann die Ursache dafür, dass das Pferd seine Bewegungsabläufe minimiert. Deshalb läuft es so, dass der Rücken steif bleibt. In vielen Fällen wehrt es sich auch gegen das Auflegen des Sattels und beginnt zu scheuen. Grundsätzlich kann die Diagnose nur durch ein Röntgenbild gesichert werden. Die Behandlung besteht aus entzündungshemmenden Medikamenten. Darüber hinaus wird die Muskulatur des Rückens trainiert. Dabei müssen zumeist Schmerzmittel verabreicht werden, damit das Tier die Trainingseinheiten schmerzfrei übersteht. Kann die Situation nicht verbessert werden, dann stellt die Tötung die letzte Möglichkeit dar, um dem Tier die Schmerzen zu ersparen.

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