Die Kokzidose des Meerschweinchens wird durch Kokzidien verursacht. Es handelt sich dabei um Einzeller, die in den Grimmdarm einwandern. Zu finden ist die Erkrankung in der Massentierhaltung. Im Heimtierbereich ist die Erkrankung in der Regel nicht anzutreffen. Ihre Entstehung wird durch mangelnde Hygiene begünstigt. Auch ein Mangel an Vitamin C kann sich begünstigend auf die Erkrankung auswirken. Die Erkrankung beginnt zwischen zehn und zwölf Tagen nach der Infektion. Betroffene Tiere weisen allgemeine Störungen, wie struppiges Fell und Abmagerung, auf. Hinzu kommt Durchfall, der auch mit Blut versetzt sein kann. Die Meerschweinchen setzen vermehrt Urin ab. Rund 40 Prozent der Tiere sterben an der Folge der Erkrankung. Die Diagnose kann durch den Nachweis des Erregers im Stuhl erfolgen. Die Behandlung erfolgt in Form von Medikamenten. Darüber hinaus können Vitamine verabreicht werden, so dass die Heilung unterstützt wird. Um eine Reinfektion oder weitere Ausbreitung zu verhindern, müssen strenge Hygienemaßnahmen, wie Desinfektionen der Käfige und Ähnliches, eingehalten werden.

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