Die Korallenfischkrankheit wird durch Geißeltierchen ausgelöst. Sie kommt in der Regel nur bei tropischen Fischarten vor und breitet sich seuchenartig aus. Die Parasiten befallen die Haut sowie die Kiemen der Fische, wodurch auch die Symptome bedingt sind. Unter der Haut bilden sich nämlich kleine, weiße Knoten. Durch einen starken Juckreiz scheuern sich die Tiere ständig. Ihre Atmung ist stark erhöht, da die Kiemen zerstört wurden. Schließlich werden die Schäden so stark, dass die Fische ersticken. Da die Knötchen neue Geißeltiere beinhalten, besteht die Gefahr, dass sich die Erkrankung rasch ausbreitet. Die Geißeltierchen lassen sich auf den Grund sinken und durchlaufen dort einige Zellteilungen, bis sie sich einen Wirt suchen und der Kreislauf erneut beginnt. Die Erkrankung kann durch den Nachweis des Erregers diagnostiziert werden. Zur Behandlung muss das erkrankte Tier in einem separaten Aquarium gehalten werden. In das Wasser wird Kupfersulfat eingebracht. Dieser Stoff darf auf keinen Fall überdosiert werden, da er giftig wirkt. Zudem sollte in dem eigentlichen Aquarium der Austausch des Bodenbelages erfolgen. Auch Pflanzen und andere Einrichtungen sollten zur Sicherheit ausgetauscht werden.

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