Die Kreuzbandruptur ist eine häufige Verletzung bei Katzen. Es handelt sich dabei um einen Abriss der Kreuzbänder, wobei der Abriss des hinteren Bandes weit weniger Symptome verursacht als die Ruptur des vorderen Bandes. Rupturen durch traumatische Einwirkungen, wie Stürze oder Schläge, sind eher selten. Vielmehr steht bei der Katze ein Nachlassen der Integrität des Bandes im Mittelpunkt. Dadurch kann sich das Band dehnen. Die Überdehnung führt zu kleinen Rissen, bis das Band schließlich vollständig zerreißt. Bei diesen Mechanismen spielt das Alter des Tieres sowie das Körpergewicht und die körperliche Betätigung der Katze eine wichtige Rolle. Symptomatisch ist ebenso eine Lahmheit des Tieres. Die Gelenke sind dann übermäßig beweglich. Die Beweglichkeit wird dabei immer mit dem gesunden Bein abgeglichen. Diese Möglichkeiten reichen bereits für eine Diagnose aus. Die Therapie besteht immer aus der Stabilisierung des Gelenks. Allerdings kann in keinem Fall der Zustand vor der Ruptur hergestellt werden. Daher werden häufig chirurgische Maßnahmen angewendet. Konservative Verfahren sind zwar bekannt, bieten allerdings keine zufriedenstellenden Ergebnisse.

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