Lahmheit kann bei einem Pferd kurzfristig auftreten und nur ein oder zwei Tage bestehen. Allerdings kann sie auch über einen langen Zeitraum hinweg bestehen bleiben. Grundsätzlich deutet das Symptom auf Schmerzen hin. Meistens sind die Schmerzen in der Wirbelsäule oder den Gliedmaßen lokalisiert. Der genaue Ort kann oftmals nicht sofort exploriert werden. Zugleich sagt die Stärke des Problems nichts über die Stärke der Schmerzen aus. Wichtige Hinweise für die Lokalisation sind die Aussagen des Pferdehalters über die Vorgeschichte und das genaue Auftreten der Lahmheit. Nach der Befragung begutachtet der Tierarzt das Tier beim Laufen. Später tastet er die möglichen Stellen ab. Zudem stehen noch weitere Tests zur Ursachensuche zur Verfügung. Auch Röntgenbilder werden häufig angefertigt, um das Problem zu erkennen. Die Ursachen können insgesamt sehr verschieden sein. Häufig handelt es sich um Entzündungen, die dann zu einer Beeinträchtigung führen. Aber auch andere Erkrankungen wie Bandscheibenvorfälle können zu einer Lahmheit führen. Grundsätzlich können akute Probleme gut behandelt werden. Ist die Lahmheit chronisch, dann kann ein Reiten des Tieres unmöglich werden. Daher sollte die Behandlung möglichst frühzeitig eingeleitet werden.

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