Die Leptospirose ist eine Infektionskrankheit, die durch Spiralbakterien verursacht wird. Hierzu zählen ganz unterschiedliche Erreger – darunter auch die Borrelien. Rund 19 Erreger sind derzeit bekannt. Die Unterscheidung kann nach dem Hauptträger getroffen werden. Leptospira grippotyphosa stellt dabei den hauptsächlichen Erreger beim Pferd dar. Diese werden durch den Urin der Tiere ausgeschieden und auf diese Weise von einem nachfolgenden Wirt aufgenommen. Das Pferd muss bei einer Infektion keine Symptome zeigen und wird dann trotzdem zum Dauerausscheider. Dies ist gerade beim Haupterreger des Pferdes der Fall. Allerdings kann die Erkrankung auf den Menschen übertragen werden. Je nach Erreger können allerdings auch schwere Formen auftreten, die von Fieber und Organversagen bis hin zu Gelbsucht und anderen Symptomen führen können. Bedingt durch die Vielzahl unterschiedlicher Verläufe, muss die Diagnose immer von einem Arzt gestellt werden. Dieser kann die Erkrankung ebenfalls nicht anhand der Symptome diagnostizieren. Daher muss immer eine Laboruntersuchung erfolgen, bei der die Erreger nachgewiesen werden. Die Behandlung erfolgt mittels Antibiotika. Darüber hinaus können zur Milderung der Anzeichen weitere Maßnahmen erforderlich werden. Vorbeugend sollten die Hygienestandards beispielsweise eingehalten werden. Darüber hinaus steht eine Schutzimpfung zur Verfügung, die regelmäßig aufgefrischt werden muss.

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