Jedes Tier stellt spezielle Anforderungen an sein Futter. Diese richten sich nach ihren physiologischen Notwendigkeiten. Die richtige Zusammensetzung ist daher ein Garant für das reibungslose Funktionieren aller körperlichen Vorgänge. Die Zusammensetzung selbst ist eine Folge der Anpassung an das verfügbare Nahrungsangebot in der Heimatregion der Tiere. Beispielsweise sind Loris Nektarverzehrer. Daher benötigen sie ausreichend Blüten mit Nektar. Hier ist ein Problem in der Ernährung gegeben. Mehr als 3.000 Blüten wären für ein einziges Tier notwendig, um den Bedarf zu decken. In Mitteleuropa ist die Blütezeit allerdings sehr kurz, so dass dies nicht möglich ist. Zugleich muss auch die Konsistenz des Ersatzfutters den natürlichen Gegebenheiten entsprechen. Daher muss Lorifutter auf eine ganz spezielle Weise zusammengestellt werden. Dabei muss berücksichtigt werden, dass die Tiere in der Natur nicht ausschließlich Nektar verzehren, sondern auch einen Anteil festes Futter zu sich nehmen müssen. Grundsätzlich handelt es sich beim Futter daher um einen Brei, der in besonderer Weise zusammengesetzt ist. Zudem sollte auch Trockenfutter sowie ausreichend Wasser vorhanden sein. Der Wasseranteil in der Nahrung sollte grundsätzlich höher sein, als der Trockenanteil. Dafür soll nicht auf herkömmliches Papageienfutter zurückgegriffen werden. Vielmehr darf ausschließlich spezielles Futter verwendet werden. Dieses ist im Handel erhältlich. Allerdings variieren die Rezepturen und Inhaltsstoffe stark. Deshalb sollte der Besitzer genau über die Notwendigkeiten des Tieres informiert sein.

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