Die Luftsackerkrankungen sind Ernst zu nehmende Erscheinungsbilder. Es handelt sich dabei um weit verbreitete Krankheiten bei Pfernde, die unter Umständen auch tödlich enden können. Der Luftsack ist anatomisch gesehen eine Erweiterung der Ohrtrompete, welche blasenförmig vorliegt. Er „beheimatet“ eine wichtige Arterie des Schädels. An seiner Seite befinden sich ebenfalls wichtige Nerven und weitere Gefäße. Die Ohrtrompete steht mit dem Nasenrachen in Verbindung. Da diese Stelle häufig von Krankheitserregern passiert wird, kann hier sehr schnell eine Infektion entstehen. Besonders gefährlich sind Pilzinfektionen. Hier steht der Schimmelpilz im Vordergrund. Die Erkrankung kann kaum behandelt werden, so dass die Prognose schlecht ist. Wird die durchlaufende Arterie von der Infektion erfasst, dann kann diese zerstört werden, so dass das Pferd schnell verstirbt. Darüber hinaus können die anliegenden Hirnnerven betroffen sein, so dass die Prognose sehr ungünstig ausfällt. Weiterhin sind häufig Bakterieninfektionen anzutreffen. Sie führen zu einer Vereiterung des Luftsacks. Dadurch können auch Lungenentzündungen entstehen. Häufig ist dieser Vorgang bei der Druse anzutreffen – eine Erkrankung der oberen Atemwege. Ist die Tubenklappenfunktion gestört, dann kann sich übermäßig viel Luft ansammeln. Dadurch erhöht sich der Druck, wodurch der Luftsack stark erweitert wird. Grundsätzlich muss die Ursache der Erkrankung behandelt werden. Diese kann je nach Auslöser höchst unterschiedlich erfolgen.

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