Die Lungenentzündung entwickelt sich beim Pferd häufig aus einer Bronchitis heraus. Beide gehören zu den häufigsten Erkrankungen von Pferden. Bei Chronifizierung der Erkrankung kann sich daraus eine Trägheit entwickeln, die mit einer starken Leistungsverminderung kombiniert ist. Atemwegserkrankungen werden häufig durch unsaubere Ställe sowie durch Allergien verursacht. Gerade bei mangelnder Hygiene können sich Erreger vermehren und in die Atemwege gelangen. Dadurch entwickelt sich zunächst eine Bronchitis, die dann in eine Entzündung des Lungengewebes übergehen kann. Bei einer Entzündung der Lungen ist immer von einem lebensgefährlichen Zustand auszugehen. Deutliches Zeichen ist ein starker Husten, der schmerzhaft ist. Fieber fehlt allerdings in den meisten Fällen, wodurch ein Unterschied zum Menschen gesehen werden kann. Die Pferde schwitzen und zittern. Zugleich fressen sie kaum noch. Die Atemfrequenz und der Puls sind stark erhöht. Da durch die Entzündung weniger Sauerstoff aufgenommen werden kann, entwickelt sich häufig eine Atemnot. Die Diagnose wird anhand der Vorgeschichte und Beschreibungen gestellt, die mit einem Abhören der Atemwege kombiniert werden. Beim Abhören sind charakteristische Geräusche zu hören. Da die Zahl der weißen Blutkörperchen erhöht ist, kann durch eine Blutprobe ein weiterer Hinweis erbracht werden. Die Therapie besteht in der Regel aus Antibiotika. Darüber hinaus können schleimlösende Mittel eingesetzt werden. Das Tier muss ruhig gehalten werden und darf daher nicht geritten werden.

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