Die Lymphozytäre Choriomeningitis ist eine Zoonose, die durch Viren ausgelöst wird. Daher kann sie auch den Menschen befallen. Bei dem Erreger handelt es sich um ein Arenavirus. Die Erreger werden durch Körperflüssigkeiten aller Art übertragen. Nach der Ausscheidung werden sie von anderen Tieren über den Verdauungsweg oder die Einatmung aufgenommen. Bei Nagern ist die Erkrankung meistens symptomlos. Bei Ausbruch treten allgemeine Symptome auf. Hierunter fallen das Vorkommen von struppigem Fell, Bindhautentzündungen sowie Abmagerungen und eine verminderte Nahrungsaufnahme. Sehr selten befällt der Erreger das Nervensystem, so dass es zu Zittern, Krämpfen, Lähmungen und anderen neurologischen Erscheinungen kommt. Eine Behandlung ist nicht möglich. Daher können nur die Symptome gemildert werden. Die Diagnose kann durch den Nachweis von Antikörpern im Blut gestellt werden. Aufgrund umfangreicher Untersuchungen in Zuchten, ist die Erkrankung allerdings nur noch selten zu finden.

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