Das Markieren dient dem Abstecken des Reviers durch Duftmarken. Diese werden von anderen Tieren der Rasse oder Art erkannt . Daher wissen diese ständig, wann sie in das Revier eines anderen eindringen. Das markierte Revier kann dabei unterschiedliche Größen aufweisen. Die Reviergröße selbst ist abhängig von den Anforderungen, die ein Tier an seine Umwelt stellt. Große Raubtiere benötigen daher ein weit größeres Revier als kleine Arten. Grundsätzlich löst die Missachtung der Markierungen auch immer ein Verhalten beim Revierbesitzer aus. Vor allem die Alphatiere markieren ihr Revier. Überschreitet ein Artgenosse diese Markierung, dann versucht das Alphatier, den Eindringling abzuwehren und verscheuchen. In vielen Fällen wird diese Abwehr allerdings nicht nur gegenüber Artgenossen gezeigt. Vielmehr kann jedes Tier angegriffen werden, das die Lebensgrundlagen beeinträchtigt. Daher kann auch der Mensch als Störenfried empfunden werden. Grundsätzlich können auch unterschiedliche Tiere das gleiche Revier besetzen. Dies setzt voraus, dass sie sich nicht gegenseitig gefährden. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem die Beute. Daher kann ein gemeinsames Revier mehrerer Arten nur funktionieren, wenn die Beute der einen Art nicht der Beute einer weiteren Art entspricht und daher genügend Lebensgrundlagen zur Verfügung stehen. Bei domestizierten Tieren wie den Hunden ist dieses Verhalten inzwischen nicht mehr überlebenswichtig. Dennoch markieren sie noch immer ihr Revier. Allerdings haben sich die Reaktionen auf die Duftmarken verändert. Aggressives Verhalten gegenüber Artgenossen steht nicht mehr im Vordergrund.

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