Die Mykoplasmose der Ratte wird durch einen Virus mit dem Namen Mycoplasma pulmonis hervorgerufen. Dieser befällt vor allem die Atemwege der Wanderratte. Wanderratten werden als Haustiere gehalten. Auch Labortiere können sich infizieren. Die Tiere werden meistens bei der Geburt infiziert. Auch frühere Ansteckungen sind möglich. Zudem kann die Erkrankung auch durch die Atemluft der Tiere übertragen werden. Die Krankheit bricht allerdings nicht direkt nach der Infektion aus. Vielmehr muss das Tier immungeschwächt sein. Dies kann durch Futter, Stress und andere Faktoren bedingt sein. Die Erkrankung beginnt mit einem wässrigen Ausfluss und Niesen. Darüber hinaus schnüffeln die Tiere vermehrt. Später ist das allgemeine Wohlbefinden gestört und es kommt zu Atemnot. Da sich die Ratte nicht mehr putzt, sind Erscheinungen am Fell zu erkennen. Die Tiere fressen nicht mehr und magern ab. Darüber hinaus zeigen sich Sekrete an den Augen, die rötlich verfärbt sind. Die Diagnose erfolgt anhand des klinischen Bildes. Der Erreger kann nur schwer gezüchtet werden, wodurch ein direkter Nachweis schwierig ist. Grundsätzlich kann die Erkrankung nicht behandelt werden, da es sich um ein Virus handelt. Allerdings werden häufig Antibiotika verordnet, die dann nicht auf den Erreger wirken, sondern weitere Infektionen verhindern.

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